Blutentnahme

 

Was ist das?
Bei der Blutentnahme werden kleine Mengen Blut aus der Vene (meist in der Ellenbeuge) oder auch aus den Kapillaren (Fingerkuppe oder Ohrläppchen) entnommen. Diese werden dann in Schnellanalysegeräten in der Praxis oder im Labor untersucht.


Warum machen wir das?
Über die Blutwerte können viele Erkrankungen erkannt oder ihre Therapie kontrolliert werden. Die Blutentnahme ist auch Teil der Gesundheitsuntersuchung (Check up) zur Krankheitsvorsorge, die von den gesetzlichen Krankenkassen alle zwei Jahre angeboten wird.

Blutzucker und Gerinnungswerte (INR bei Marcumartherapie) werden bei uns in der Regel im Blut aus der Fingerkuppe in der Praxis bestimmt. Sie erfahren das Ergebnis innerhalb einer Minute. Die anderen Analysen werden in unserem Partnerschaftslabor vorgenommen. Das Ergebnis haben wir meist am nächsten, bei aufwendigen Untersuchungen in den folgenden Tagen.


Was müssen Sie wissen?
Die Blutuntersuchung ist leicht schmerzhaft, weil mit einer dünnen Nadel in die Haut gestochen wird. Die modernen Einmalnadeln sind steril und so geschliffen, dass möglichst wenig Verletzungen und Schmerzen auftreten. Nach der Blutentnahme kann es aus der Entnahmestelle bluten oder einen blauen Fleck geben. Deshalb müssen Sie nach der Untersuchung die Punktionsstelle noch einen Moment zudrücken.


Was müssen Sie tun?
Die Untersuchungen finden morgens zwischen 7:45 und 9:00 nach vorheriger Terminvereinbarung statt. Bei vielen Untersuchungen müssen Sie nüchtern sein, d.h. bitte am Vortag ab 22:00 nichts mehr essen und höchstens etwas Wasser trinken.
Bei entsprechender Fragestellung werden die meisten Untersuchungen von den Krankenkassen bezahlt. Was in Ihrem Fall dazugehört, klären Sie bitte in einem Gespräch mit uns. Andere Untersuchungen sind als Wunschleistungen (IGELeistungen) durchführbar. Bitte sprechen Sie uns an!